• matt studer

Gute Zeiten, schlechte Zeiten Teil 3 - Evangelikale und das Problem der Theologie

Aktualisiert: 22. Juli



Evangelicalism today is facing a crisis of integrity. "The evangelicals" are being defined - and even defining themselves - by agendas other than the gospel.

(Michael Reeves, Gospel People: A Call for Evangelical Integrity, Seite 14)



Ich habe es in einem meiner letzten Artikel erwähnt: Es gibt eine Aussen- wie auch eine Innenwahrnehmung von evangelikal. Von aussen wird die Bewegung fast ausschliesslich negativ als fundamentalistisch, konservativ-politisch (vor allem in Amerika), sektiererisch oder moralisch-von-gestern evaluiert. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich noch nie gehört, dass man evangelikal mit einer ausgeprägten Theologie oder Spiritualität in Verbindung gebracht hätte. Vielmehr wird evangelikal mit einer bestimmten Subkultur assoziiert, die im besten Fall belanglos ist, aber im schlimmsten Fall 'eine Gefahr' für das menschliche Zusammenleben darstellt.


Wie sieht es denn bei uns drinnen aus, im Wohnzimmer von Evangelikalien? Logisch geht es uns um Jesus und sein Evangelium und darum, dass wir unseren biblischen Glauben auch tatsächlich erfahren und durch Gottes Geist verändert leben können! Und doch meine ich, dass die Aussenwahrnehmung nicht völlig daneben liegt. Es dreht sich bei uns nämlich so oft um Jesus plus, irgendetwas weiteres, das wir aber auf dieselbe Stufe der Dringlichkeit stellen: Eine pro-israelische Politik, eine bestimmte Speziallehre über ein wichtiges Spezialthema, einen berühmten Prediger oder dann einen besonders gesalbten Ort. Manchmal sind wir anfällig auf Verschwörungstheorien (Corona hat's wieder mal gezeigt). Dann wieder sind wir stolz, dass wir nun auch christliches Coaching, christliche Psychologie, christliche Meditationsretraiten oder christliche Paarbegleitung bis hin zu christlicher Ernährungstherapie anbieten. Natürlich übertreibe ich ein bisschen. Ich will damit nicht sagen, dass wir nur noch pure Jesus-Milch trinken und keine anderen Hobbys daneben haben dürfen. Aber ich will sagen, dass wir den (theologischen) Kern unseres Glaubens zu wenig ernst nehmen und stattdessen zweit- bis drittrangige Dinge priorisieren. Ja, wir frönen geradezu einer theologischen Beliebigkeit in unseren Reihen, was die Kernthemen des christlichen Glaubens anbelangt. Ist doch egal, was man glaubt. Hauptsache es hilft persönlich weiter. [1] Fazit:

Meine Beobachtung und gleichzeitig meine These ist, dass wir uns in einem theologisch-geistlichen Vakuum befinden was den Kern unseres Glaubens betrifft und dass wir dieses Vakuum mit zweitrangigen Dingen füllen, die wir dann zu non-plus-Ultras unserer Religion erküren. Dies ist die fundamentalistische Tendenz, die ich im oben erwähnten Artikel bereits besprochen habe.

Dieses Vakuum wird aber nicht nur durch eigentlich periphere Themen gefüllt. Überall dort, wo das biblische Evangelium im Kern erodiert, breiten sich überraschend schnell alternative 'Hoffnungsbotschaften' aus: Das Wohlstandsevangelium (Jesus verhilft dir zu einem finanziell und gesundheitlich 'gesegneten' Leben), das therapeutische Evangelium (Jesus, der bessere Psychologe, stillt und heilt alle deine psychologischen Bedürfnisse), das pragmatische Evangelium (Jesus, der göttliche Manager sieht vor, dass der Laden rund läuft), oder das sentimentale Evangelium (Jesus liebt dich sowieso und ist immer für dich, egal wie du dein Leben lebst). Das sind allesamt Grundrezepte für eine wässrige Suppe, der es an geistlichem Mark und Fett fehlt. Durch die Präsenz dieser Deutero-Evangelien geht viel an theologisch-geistlicher Substanz des evangelikalen Glaubens verloren.


Vielleicht liegt es einfach an der Zeit (?)

Heute muss es einfach um Erfahrung gehen. Die Menschen müssen doch etwas spüren, etwas erleben, etwas Greifbares mit nach Hause nehmen. Eine Predigt von zwanzig Min. ist bereits zu lang (und wer liest schon einen Blogbeitrag von über 10 Min.?). Wir leben in einer Zeit des Bildes, nicht des Wortes.


Eigentlich ging es ja nie um ein Entweder-oder, oder? [2] Erfahrung oder intellektuelle Auseinandersetzung, Praxis oder Theologie, Worship oder Bibel. Es braucht unbedingt beides. Aber dort wo die biblisch-theologische Grundsubstanz verloren geht, wird der christliche Glaube plötzlich sehr dünn und oberflächlich. [3] Auch Agnostiker machen Gotteserfahrungen. Wer sagt dir, wie du deine Erfahrung 'richtig' interpretieren kannst? Von welchem Gott reden wir? Wie ist er, wie hat er sich offenbart?

Es mag durchaus an der heutigen Zeit liegen, dass wir den christlichen Glauben und das christliche Leben lieber pragmatischer und darum etwas simpler haben wollen. Zu viel Theologie ist einfach zu unpraktisch. Und unsere neue 'Generation Lobpreis' will Gott persönlich erleben. Denn diese Erfahrungen erweisen sich für viele junge Menschen im Alltag als bedeutsamer als ein biblisches Kopfwissen. [4]

Noch einmal: Bitte nicht das eine gegen das andere ausspielen. Die 'besten' Evangelikalen haben es stets verstanden, eine biblisch-solide und evangeliumszentrierte Theologie mit Musik und Worship zu verbinden. Man studiere nur mal die Hymnen von Isaac Watts oder Charles Wesley. 

Hinzu kommt, dass wir - wahrscheinlich durch eine fundamentalistische Unterströmung bedingt - viel zu plump mit biblisch-theologischen Themen umgehen. 'Bitte nicht zu viel Komplexität!' 'So haben wir immer schon geglaubt und so ist es nun einfach einmal. Frag bitte nicht weiter!' Für mich war der berühmte Satz 'Jesus starb für meine Sünden!' lange eine abgedroschene Phrase. Nicht, dass etwas daran auszusetzen gewesen wäre. Doch blieb dieser Satz für mich einfach blass. In meiner evangelikalen Subkultur wurde das Evangelium immer vorausgesetzt, aber nie so richtig erläutert und vertieft. Erst später erschloss sich mir die Schönheit und intellektuelle Stimmigkeit des Evangeliums. Ja, ich erlebte so etwas wie eine zweite Bekehrung und das Evangelium verwandelte sich von einer unwirksamen Floskel zu einer tief bedeutsamen Realität für mich.


Evangelikal muss ein theologisches Label bleiben (oder ganz verschwinden)

Evangelicalism must be defined theologically, by the evangel. (Reeves, S. 127)

Das Adjektiv evangelikal geht etymologisch auf das Wort Evangelium zurück. Historisch gesehen waren Evangelikale stets Christen, die am Evangelium als dem (theologischen) Kern des christlichen Glaubens festhielten und diesen Kern immer noch einen Ticken mehr für sich ausloten wollten. Thomas Schirrmacher, Generalsekretär der weltweiten evangelischen Allianz bestätigt dieses Anliegen:

Für mich beschreibt der Ausdruck evangelikal die Begeisterung für die DNA des Christentums, ja auch die Suche nach der DNA des Christentums.

Das evangelikale Projekt war stets biblisch-theologisch gesättigt. Ganz einfach, weil es hier um geistliche und theologische Realitäten geht, um Gott und wie er sich in Christus offenbart hat und um sein Wort in der Bibel und wie dieses zu verstehen ist.


Was schliessen wir daraus fürs Heute? Wenn die evangelikale Bewegung ihre geistliche Integrität nicht noch mehr preisgeben will, muss sie dringend aus ihrem theologischen Dornröschenschlaf erwachen. Wer weiss, vielleicht ist es ja gar der post-evangelikale Prinz, der sie wachküsst? Dieser hinterfragt munter all die guten, alten, theologischen Kernthemen und zwingt uns so vielleicht im Guten dazu, diese neu zu durchdenken und aktueller zu formulieren. Dieser Dekonstruktionsprozess könnte nützlich sein, wenn er wirklich zu einer besseren und kontextgerechteren Rekonstruktion führt. Damit meine ich keinesfalls, dass wir den Kern neu definieren sollen. Denn dieser steht ja in Kontinuität mit der biblischen Offenbarung und dem Zeugnis der historischen Kirche. [5] Was de- und rekonstruiert werden darf und soll, ist der kontextuelle Mantel um den Kern herum. Viele Menschen heute (gerade die post-evangelikalen Zeitgenossen) stellen nämlich ganz andere Anfragen an den historischen Glaubenskern als, sagen wir, die Menschen vor fünfzig Jahren. Wir sollten diese Fragen nicht einfach als 'ketzerisch' abtun, weil wir sonst an der Lebensrealität der Fragenden vorbeireden. Wir müssen lernen, die 'alten' Antworten auf eine neue Art und Weise zu geben, so dass sie wieder Sinn machen.


Zurück zum historischen Kern, oder weiter zu einem neuen theologischen Stern?

Die grosse Frage ist, wie man den post-evangelikalen Aufbruch denn bewerten soll. Soll er als geistlicher Neuaufbruch, der sich gegen die fundamentalistischen Tendenzen der evangelikalen Bewegung richtet, verstanden werden? Oder geht es hier um den grossen 'liberalen Glaubensabfall', das Wegbrechen eines Eisbergs vom evangelikalen Gletscher? [6] Mein Gefühl ist, dass es in beide Richtungen gehen könnte. Gleichzeitig glaube ich, dass wir als evangelikale Bewegung mit dem Post-Evangelikalismus an einer Kreuzung angekommen sind. Wie orientieren wir uns? Wie richten wir unsere Landkarten aus?

Im Lichte all dessen, was bereits gesagt wurde, schlage ich vor, dass wir uns wieder neu auf den Kern des (evangelikalen) Glaubens fokussieren: auf die Selbstoffenbarung Gottes in der Bibel, auf die Inkarnation, den Tod, die Auferstehung und die Auffahrt Jesu Christi und auf das Geschenk des Heiligen Geistes, das Christus für uns erwirkt hat ... 

Jetzt mögen die einen vielleicht einwenden: Aber so einen Kern gibt es doch gar nicht! Wir Evangelikalen haben ja keine Bekenntnisse, keine Katechismen - wir sind theologisch zu fragmentiert, als dass man von einem einheitlichen Glaubenskern sprechen könnte.

Das weit verbreitete Bild der evangelikalen Bewegung ist dies, dass sie Menschen sind, die sich nicht einigen können ... Menschen, die für ihren notorischen Individualismus bekannt sind [was Glaubensfragen anbelangt) ... Menschen, die lieber Grabenkämpfe führen und sich voneinander abspalten. --------------------------------------------------------------------- (Packer und Oden, One Faith: The Evangelical Consensus, freie Übersetzung, S. 14)

Doch genau dieser Wahrnehmung von evangelikal wollen Jim Packer und Thomas Oden vehement widersprechen. Dazu haben sie einige Glaubensstatements von evangelikalen Verbänden, para-kirchlichen Werken und theologischen Ausbildungsstätten seit 1950 miteinander verglichen. [7] Sie kamen zum Schluss, dass in den entscheidenden Punkten eine riesengrosse Übereinstimmung besteht: 'Evangelikale sind weltweit eins, was das Fundament ihres Glaubens anbelangt.'


Das war vor zwanzig Jahren so (das Erscheinungsdatum des Buches war 2004). Und heute? Der Kern ist immer noch derselbe, nur dass wir heute wieder neu nach der DNA 'suchen' müssen, wie Schirrmacher es formulierte. Wir müssen den (evangelikalen) Glaubenskern wieder für uns entdecken und ausformulieren. Evangelikal zu sein heisst, die historische Bedeutung des Evangeliums immer wieder neu zu ergründen und zu bewahren. [8]


Der Weg vorwärts: stark im Kern, bei der Schale tolerant


Für den Apostel Paulus war das Evangelium die Grundlage des christlichen Glaubens (1. Kor 15,1). Es ist diese Nachricht, durch die wir gerettet werden und darum sollen wir uns in keinem Punkt davon abbringen lassen (Vers 2). Paulus ruft die Gemeinde in Korinth zur Einheit in diesem Evangelium auf (siehe Kapitel 11,17-14,40). Hier gibt es keinen Raum für Kompromisse. 'Andernfalls wärt ihr vergeblich zum Glauben gekommen.' (1. Kor 15,2b) In anderen Dingen, wie der Frage, ob man Götzenopferfleisch essen darf (eine Frage, die für die Korinthergemeinde damals zweifelsohne zentral war), lässt Paulus Spielraum für das persönliche Gewissen und vor allem für gegenseitige Rücksichtnahme (siehe Kapitel 8). Eine solche Frage darf die christliche Gemeinde nicht spalten. Vielmehr könnten solche Spannungen potenziell dazu verhelfen, dass die Gemeinde in der Liebe wachsen kann. Eine ähnliche Ermahnung finden wir auch im Brief an die Philipper: 'Lasst nicht zu, dass euch etwas gegeneinander aufbringt, sondern begegnet allen mit der gleichen Liebe und richtet euch ganz auf das gemeinsame Ziel aus.' (Phil 2,2)


Die Aufgabe, die vor uns liegt, gleicht einem Balanceakt im Zirkus. Man muss aufpassen, dass man nicht auf der einen oder auf der anderen Seite vom Seil herunterfällt.

[We] have to walk a line between fighting over too much and discerning too little. (Michael Reeves, S. 90)

Wir haben uns in beidem 'schuldig' gemacht. Wir haben uns in unsere sub-evangelikalen Ghettos zurückgezogen, um nur noch mit denen Gemeinschaft zu pflegen, die genau so denken wie wir. Wir haben uns mit denen zusammengetan, die kulturell gleich ticken und die die gleiche politische Ausrichtung haben wie wir, damit es uns recht wohl ist. Und wir haben diese Dinge dem Evangelium vorgeschoben und gesagt, dass wir nur durch sie zu einer Einheit gelangen können. Anstatt eine Einheit in Vielfalt anzustreben, haben wir uns in Clans formiert. Ich nenne das die tribalistische Tendenz der evangelikalen Bewegung. Auf der anderen Seite haben wir die Latte um der Einheit willen heruntergeschraubt und das Evangelium kompromittiert. Doch dadurch haben wir die reale, geistliche Einheit von der Jesus spricht (Joh 17,21) nicht wirklich erreicht. Was wir erreicht haben ist eine zwar sichtbare, aber trotzdem nicht-evangelikale Einheit, da wir den evangelikalen Kern dabei aufgegeben haben. Ich nenne dies die ökumenische Tendenz der Evangelikalen.


Gegen diese Tendenzen müssen wir entschieden angehen, um im Kern stark und darum herum tolerant (und nicht fundamentalistisch) zu werden. Dies ist präzis die Aufgabe, die vor uns liegt.


Und dann braucht es immer noch mehr als den 'theologischen' Kern

Theologische Lippenbekenntnisse allein reichen nicht aus. Das Evangelium muss uns auf einer tieferen Ebene bewegen, damit es unser Leben auch zu transformieren vermag. Im Evangelium begegnet uns Gott. Durch das Evangelium offenbart er uns seine Liebe und seine Gnade. Das Evangelium macht uns demütig und zuversichtlich zugleich. Demütig, da wir erkennen, dass wir aus uns und ohne Christus verloren wären. Zuversichtlich, weil wir versichert sind, dass Gott seinen eigenen Sohn um unseretwillen nicht verschont hat (Römer 8,32). Wenn wir davon ergriffen sind, spielt es keine so grosse Rolle mehr, ob du jetzt rechts oder links wählst oder was dir für ein Stallgeruch anhaftet. Denn dann können wir in aller Vielfalt und Unterschiedlichkeit zusammenkommen und diesen Gott anbeten, der dich und mich erlöst und uns beide zusammen in seine Familie aufgenommen hat.


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[1] John Frame verortet das Problem noch woanders: Theologische Oberflächlichkeit geht mit einer wachsenden Dominanz von denominationeller Tradition einher. Dann wird das (theologische) Tagesgeschäft stärker von den (historischen) Anliegen der jeweiligen Denomination bestimmt als von den tatsächlichen Fragen und Herausforderungen der Zeit, auf die wir eine Antwort zu geben hätten. (Evangelical Reunion: Denominations and the Body of Christ, Seite 52)

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[2] Noll meint, dass (amerikanische) Evangelikale sich durch vieles auszeichnen würden - ihre Opferbereitschaft, ihre Grosszügigkeit und ihr Commitment für die Kirche - aber nicht durch ihre intellektuelle Aktivität! (The Scandal of the Evangelical Mind, Seite 3)

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[3] Ich habe in zwei früheren Beiträgen darum gerungen aufzuzeigen, dass Theologie nicht nur etwas für Theologen ist und dass biblische Theologie ganz unbedingt in die Werkzeugbox des christlich-evangelikalen Glaubens gehört, damit dieser gesund bleibt. (klicke hier und hier)

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[4] Zur Generation Lobpreis und der 'Emotionalisierung des christlichen Glaubens' siehe das gleichnamig Buch von Tobias Faix oder sein Blogbeitrag hier.

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[5] Ich bin mir bewusst, dass dies nicht alle Beobachter der Situation so sehen. Für eine hilfreiche Auseinandersetzung mit der historischen Verwurzelung des evangelikalen Glaubens empfehle ich Kenneth J. Stewart, In Search of Ancient Roots: The Christian Past and the Evangelikal Identity Crisis.

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[6] Thorsten Dietz möchte dies gerne noch offen lassen (Menschen mit Mission, S. 320).

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[7] Unter den ungefähr 75 Dokumenten, die Packer und Oden gesichtet haben, befinden sich solch bekannte Papiere wie der Lausanner Covenant (1974), das Manila Manifesto (1989) oder die Amsterdamer Erklärung (2000).

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[8] Die Aufgabe ist nicht unmöglich. Albert Mohler spricht in diesem Zusammenhang von einer theologischen Triage. Dieser Begriff stammt aus der Militärmedizin und meint eine medizinische Priorisierung 'auf dem Schlachtfeld': welche Verletzung ist gravierender und verlangt nach dringender Behandlung? Medizinisch gesehen ist Triage natürlich ein ethisches Problem. Übertragen auf die Theologie heisst Triage, zwischen den zentralen (Kern) und den weniger zentralen Themen (nicht Kern) zu gewichten. Das ist etwas, was eigentlich alle Christen zu allen Zeiten gemacht haben. Eine guter Anfahrtsweg findet sich in Rhyne Putman, When Doctrine Divides: An Evangelical Approach to Theological Diversity.

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