• matt studer

Richard Niebuhr's "Christ & Culture"


Was haben Christen in der Welt zu suchen? Wie können sie 'in der Welt, aber nicht von der Welt' sein? Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft? Solche Fragen sind nicht nur für Theoretiker in ihrem Studierstüblein reserviert. Sie äussern sich ganz konkret im praktischen Leben. Wenn es zum Beispiel darum geht, ob man sich für die Erhaltung der christlich-konservativen Werte in der schweizerischen Gesellschaft einsetzen soll, [1] oder ob man sich eher für eine gegenkulturelle Gemeinschaft entscheidet, die abseits einer verdorbenen Welt versucht, die christlichen Werte zu bewahren und zu verkörpern. [2] Ob man als Christ politisch aktiv werden sollte (und links oder rechts?) [3], oder ob es nicht doch passender wäre, sich mit seinen begrenzten Ressourcen in kirchliche und sozial-diakonische Aktivitäten zu investieren? [4] Und ob wir dazu gerufen sind, explizit christliche Kunst zu schaffen [5], oder einfach als Christen auch Künstler zu sein? [6]


Seit jeher haben sich Christen mit diesem Spannungsfeld zwischen Glauben und Leben, Kirche und Welt, oder eben Christus und Kultur, wie H. Richard Niebuhr es treffend nennt, auseinandergesetzt. Zu den berühmtesten Beispielen gehören sicher Augustinus mit De Civitate Dei und eben Niebuhr. Sein Buch Christ & Culture zählt nach siebzig Jahren nach wie vor zu den wichtigsten Büchern zum Thema. Ein Grund, sich seine Argumentationen mal vor Augen zu führen.


Niebuhr beschreibt fünf mögliche Typen des Verhältnisses 'Christus und Kultur'. Den Typ in Reinform gibt es natürlich nie, nur die Neigung dazu. Trotzdem geben uns diese Typen eine Sprache, um über das Verhältnis von Christ sein und Gesellschaft reden zu können.


Christus 'gegen' die Kultur

Wenn wir als Christen und als Kirche Christus gegenüber loyal sein wollen, dann müssen wir diese Welt und ihre Kultur ablehnen. 'Hängt euer Herz nicht an die Welt und an nichts, was zu ihr gehört!' wie der Evangelist Johannes es gesagt hat (Joh 2,15). Hier wird eine scharfe Trennlinie zwischen der Kirche und der weltlichen Gesellschaft gezogen. Kirche sein heisst, eine gegen-kulturelle Gesellschaft zu bilden, eine heilige Gemeinschaft, in der die weltlichen Werte keinen Eingang finden, sondern gemäss der himmlischen Kultur des Königreichs gelebt wird. Diese Trennlinie bezieht sich auch auf einzelne Menschen: Entweder stehst du unter der Herrschaft von Christus oder aber unter der Herrschaft des weltlich Bösen - eine Mischform gibt es nicht.


Auch wenn dieser Typus extrem tönt, gibt es historische Beispiele dafür. Denken wir an all die monastischen Formen des Lebens, die sich bewusst von der Welt abkehrten, um 'ganz für Gott zu leben'. Der monastische Impuls war durch die ganze Kirchengeschichte hindurch präsent, vor allem in solchen Zeiten, in denen die Kirche mehr der Welt ähnelte als dem Königreich Gottes. Oder nehmen wir die Amischen Brüder. Wir begegnen einer Gruppe, die danach bestrebt ist eine ureigene (heiliger-als-die-Welt) Kultur zu pflegen und sich zu diesem Zweck ganz von der Gesellschaft abschottet. Aber wir müssen gar nicht so weit gehen. In weniger krasser Form kommt der gegen-kulturelle Impuls auch in evangelikalen Gemeinden häufig vor. Wenn es z. B. heisst, dass die Harry Potter Bücher 'geistlich gefährlich' seien, oder wenn eine kirchliche Gemeinschaft so stark nach innen gekehrt lebt, dass es komisch wird, wenn ein 'Fremder aus der Welt' dazu stösst. Als Jugendlicher kämpfte ich eine Phase lang damit, ob es ok ist, wenn ich neben christlicher auch säkulare Musik geniesse, oder ob ich mich dadurch kontaminiere.


Was könnten die Stärken und Schwächen der gegen-kulturellen Position sein?


Christen dieses Typus sind tatsächlich darum bemüht, 'authentisch christlich' zu leben. Sie übernehmen nicht einfach alles ungefiltert, sie prüfen es (und behalten im Idealfall das Gute). Sie wollen eine Stadt auf dem Berg sein und als Lichter in diese verdorbene Welt scheinen (Phil 2,15). Damit folgen sie ja nur einem biblischen Imperativ: Lebt nicht mehr so wie die Heiden! (Eph 4,17)


Schwieriger ist, dass es das 'kultur-befreite' Leben nicht gibt. Jeder Mensch ist per Geburt Teil dieser Welt und der Kultur, in die er hineingeboren wurde. Er kann sich nicht einfach daraus lösen. Hinzu kommt, dass das 'weltliche Element' (die Sünde) nicht nur in dieser verdorbenen Welt am Werk ist, sondern auch in seinen eigenen Gliedern. So musste der Mönch, der vor der Welt in die Wüste floh entsetzt feststellen, dass die Welt auch in ihm steckt. Und auch die noch so heilige kirchliche Gemeinschaft darf immer wieder merken, dass sie ihrem Ideal zu häufig nicht nachkommt und von Gottes Gnade und Vergebung abhängig bleibt (willkommen in der Kirche!).


Christus 'der' Kultur

Wenn sich der gegen-kulturelle Christ von der verdorbenen Welt distanzierte, dann geht der Christ dieses Typus ganz in der weltlichen Kultur auf. Hier werden Christsein und 'in der Welt sein' so harmonisiert, dass Himmel und Erde verschmelzen und das Königreich Gottes in der weltlichen Kultur immanent wird. In diesem Bezugsrahmen findet man recht mühelos verschiedene Anknüpfungspunkte für den christlichen Glauben in der weltlichen Kultur. Plato war nicht nur ein griechischer Philosoph, sondern halber Christ, da er die Lehre Jesu in Teilen vorweggenommen hat. Der Geist Gottes ist bereits in der Weltgeschichte am Werk und das Königreich Gottes manifestiert sich überall dort, wo sich 'Gutes' ereignet.


Das Schlagwort heisst 'Relevanz'. Wie kann der christliche Glaube relevant sein, wenn er sich abschottet und die Welt durchs Band ablehnt? Vielmehr muss das Evangelium doch an diese Kultur angepasst werden, damit es verstanden wird. Christsein wird hier nicht als Kampf gegen die Sünde interpretiert. Man ist optimistisch, dass Gesellschaft und Mensch im Grunde imstande sind, sich zum Guten hin zu entwickeln, wenn sie nur die richtige moralische Diät vorgesetzt bekommen. In diesem Geist wird Jesus als moralischer Lehrer rezipiert, der uns durch seine gute Lehre dazu befähigt, besser und gerechter zu leben und diese Welt zu einem schöneren Platz zu machen. Niebuhr beschreibt dies eloquent:

Dieser Christus ruft Menschen nicht dazu auf, ihre Häuser und Familien für ihn zu verlassen. Er selbst betritt ihre Häuser und ihre Gesellschaften, als die gnädige Präsenz, die all unseren temporären und weltlichen Aufgaben eine Aura des Ewigen gibt. (Meine Übersetzung, Seite 93)

Was lässt sich diesem Typus abgewinnen? Zunächst einmal war Jesus ja kein Mönch, der ausschliesslich 'auf dem Berg' in der Gegenwart seines Vaters verweilte. Nein, er stürzte sich in die Menschenmassen und wirkte von früh bis spät. Jesus war relevant, auch wenn er manchmal anstiess (wobei man hier lieber das 'relevant' übernimmt und das 'anstössig' weglässt). Weiter weist uns die 'Christus-der-Kultur-Position' darauf hin, dass nicht alles in dieser Welt von schlechten Eltern sein muss. Kann ich von Plato etwas lernen? Bestimmt!


Es kommt natürlich auf das Spektrum an. Wenn Kirche und Welt nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, darf man sich fragen, ob man nicht einfach 'Welt' sagen und 'Kirche' weglassen soll. Und bei zu hohem Relevanz-Bewusstsein besteht die ständige Gefahr, dass man die prophetische Spitze des christlichen Glaubens aufgibt. Schlimmer noch, dass man den 'wahren' Jesus mit (s)einem Idol ersetzt, einem Jesus, der so gut in unsere Zeit passt, dass er zu einer 'Personifikation der Gegenwart' wird und nur noch marginal etwas mit dem biblischen Jesus zu tun hat. Und auch hier drängt sich die Frage auf, was wir denn mit der Sünde oder dem Bösen anfangen sollen. Warum ist diese Welt nicht schon zu diesem besseren und schöneren Ort geworden?


Eine 'Synthese' von Christus und Kultur

Ich muss gestehen, dass ich diesen Typus bis jetzt am wenigsten verstanden habe. Das liegt vielleicht daran, dass er weltanschaulich weiter weg von uns, näher bei einem vor-aufgeklärten Weltbild liegt. Niebuhr nennt denn auch den mittelalterlichen Theologen Thomas von Aquin als das Paradebeispiel. Thomas schuf eine Art Synthese zwischen 'Christus gegen die Kultur' und 'Christus der Kultur'. Einerseits sah auch er eine qualitative Andersartigkeit zwischen Christus und allem anderen, genauer zwischen Christus und der menschlichen Natur. Christus steht über der Natur, aber - und hier unterscheidet er sich vom gegen-kulturellen Typ - nicht losgelöst von ihr. Vielmehr begnadigt er sie, nimmt sie in sich auf und hebt sie auf eine höhere Stufe.


Nehmen wir als Beispiel den menschlichen (natürlichen) Verstand. Gemäss Thomas hat Gott den menschlichen Verstand so angelegt, dass der Mensch 'natürlich' (sprich ohne gnädiges Einwirken Gottes) bis zu einem gewissen Grad Erkenntnis erlangt (Thomas war ja ein grosser Fan von Aristoteles, insofern ein Philosoph einen Fanclub haben kann). Der verständige Mensch kann also bis zu einem gewissen Punkt 'ohne Gott' die Stufen der Erkenntnis hochklettern. Ab diesem Punkt braucht er aber dann die Gnade Gottes (die göttliche Offenbarung), damit seine Erkenntnis veredelt, vervollständigt und damit auf eine 'himmlische Ebene' gehoben wird. Das Bild einer aufsteigenden Treppe ist ziemlich passend. Die unteren Stufen sind nicht unbedingt 'in schlechterem Zustand' (vs. Christus 'gegen' die Kultur'). Sie sind einfach weiter unten und lediglich vorübergehend. Man steigt sie hinauf, um zu den höheren Stufen zu gelangen (vs. Christus 'der' Kultur).


Niebuhr entdeckt zwei Probleme in diesem Modell. Erstens, die Gefahr, 'das Ewige in eine endlich Form zu zwängen, das Dynamische zu materialisieren' (in meinen Worten, das Göttliche ins Menschliche zu pressen). Und zweitens, das Problem einer Doppel-Ethik:

Das Bemühen, Kultur mit Christus zu verbinden, involvierte jeweils die Tendenz, zwischen verschiedenen Graden von christlicher Perfektion zu unterscheiden; mit all den Nachteilen, die aus dieser Trennung zwischen höheren und tieferen Gesetzen ... zwischen säkular und sakral resultierten. (Meine Übersetzung, Seite 147)

Christus und Kultur 'als Paradox'

Bei diesem Typ befinden wir uns wieder etwas näher zu Hause. Vordergründig ähnelt er dem gegen-kulturellen Typ, denn auch er zieht eine klare Trennlinie zwischen weltlicher und himmlischer Kultur. Die weltliche Kultur ist der Vergänglichkeit unterworfen und was bleibt ist unser himmlisches Leben in Gottes Reich. Doch ungleich des gegen-kulturellen Modells wird die Sünde nicht extern, 'in der verdorbenen Welt da draussen', sondern tief im Menschen selbst verortet. Und darum ist alles, was von Menschen geschaffen wird, bis hin zu allen menschlichen Institutionen, letztlich korrupt und von Sünde durchzogen.

Nicht gerade rosige Aussichten. Man muss jedoch verstehen, dass 'korrupt' hier immer vis-a-vis eines heiligen Gottes und seines perfekten Gesetzes gemessen wird (nicht, dass ein sündiger Mensch auch mal einer alten Frau über die Strasse hilft).


Der Kultur-Paradoxe sieht keine Abstufungen in der 'Weisheit' des Dummen zur Weisheit des griechischen Philosophen. Beide sind wie der Hamster im Hamsterrad, der sich zwar darin bewegt, aber nirgendwo hingelangt. Hat nicht schon Paulus die 'göttliche Torheit des Kreuzes' gegenüber der angeblichen Weisheit der Weisen gelobt (1 Korinther 1,18)? Die Betonung hier liegt auf der Unvereinbarkeit einer weltlichen, menschlichen Kultur mit dem (zukünftigen) göttlichen Reich.


Wie kann das Leben des Christen in der noch-jetzigen Welt denn gelingen? Ganz simpel, indem er nach den christlichen Werten und dem Gesetz der Nächstenliebe lebt, da wo Gott ihn hingepflanzt hat, in seiner Familie, in der Gesellschaft, in seinem Beruf. Der paradoxe Christ beteiligt sich am kulturellen Leben, weil er als Mensch 'heute' in dieser Welt lebt. Er weiss aber auch, dass diese Zeit vorübergehend ist und darum verfolgt er nicht das grandiose Ziel, die Gesellschaft in eine christlichere Richtung zu transformieren.

Als Leitvers könnte vielleicht 1. Korinther 7,21 stehen: 'Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er [von Gott] berufen wurde.' Also, tue das, was du tun musst zur Ehre Gottes, für den Moment deines Lebens, aber miss dem keinen 'Ewigkeitswert' bei.


Für den Kultur-paradoxen Christen gibt es keine Christianisierung der weltlichen Kultur, keine 'christlich bessere Variante der Welt'. Wenn du Zahnarzt ist, dann bist du Zahnarzt für diese Weltzeit. Wenn du Musikerin ist, dann bist du Musikerin für diese Weltzeit. Und dann leb auch darin und sei so gut, wie du es nur sein kannst. Christus und Kultur gehen quasi nebeneinander her. In anderen Worten, als Christ gehe ich am Sonntag zur Kirche, als Zahnarzt flicke ich unter der Woche Zähne. Das Paradoxe dieses Ansatzes zeigt sich heute bspw. in der Frage, wie Wissenschaft und Glaube zusammengehen können (oder eben, dass man besser von zwei voneinander getrennten Gebieten sprechen sollte, die nicht miteinander interagieren müssen).


Es liegt auf der Hand, dass dieser Typ in der Regel 'Kultur-konservativ' ist. Man hat wenig Optimismus, dass die jetzige korrupte Welt massgeblich verbessert werden kann. In der Welt gehen Zähne halt kaputt, also flicke ich sie und tue meinem Nächsten damit etwas Gutes. Aber der geflickte Zahn wird wieder kaputt gehen, wenn nicht er, dann bestimmt ein anderer. Sollten wir nicht primär unsere gottgegebenen 'weltlichen' Rollen zur Ehre Gottes und in Liebe zum Nächsten ausfüllen, anstatt gesellschaftlich-korrupte Strukturen zu bekämpfen? Wilberforce und Martin Luther King waren wohl keine Kultur-Paradoxen.


Christus 'transformiert' die Kultur

Der letzte Typ, den Niebuhr bespricht, scheint wohl auch sein Lieblingstyp zu sein, da er ihn an keiner Stelle kritisiert. Dieser Typ hat eine positivere Einstellung zur Welt und eine grundsätzliche Motivation, in dieser Welt für bessere und gerechtere Strukturen und ganz allgemein für eine Melioration der Lebensumstände zu kämpfen. Wilberforce und King sind hier einzuordnen. Es ist wichtig zu betonen, dass dieser Typ den Aspekt der Korruption und der Sünde nicht etwa ausblendet. Aber, im Gegensatz zum Dualisten wartet er nicht darauf, dass diese Welt durch eine Bessere ersetzt wird, sondern arbeitet darauf hin, dass sie jetzt in eine bessere Welt transformiert werden kann. Anders gesagt, es geht ihm um eine 'Neugestaltung' anstatt um ein 'Re-Placement'.


Zwei theologische Kategorien helfen ihm dabei, diese positivere Haltung einzunehmen. Erstens, diese Welt wurde von Gott geschaffen und als (sehr) gut befunden. Korruption hielt erst nach dem Sündenfall Einzug. Diese Schöpfung ist intrinsisch gut und wertvoll und darf nicht einfach in toto verworfen werden. Der Transformist beruft sich auf das sogenannte Kulturmandat, das Gott den ersten Menschen gegeben hat: 'Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.' (1 Mose 1,28) Er sieht darin den göttlichen Auftrag, diese Welt zu kultivieren und zu bewahren (vgl. mit 1 Mose 2,15). Zweitens und damit verbunden, sieht er Gott nicht nur als den Erlöser, sondern auch als Schöpfer und Erhalter dieser Welt. Gott ist Herr über die ganze Welt und er wird nicht ruhen, bis sich sein Reich über jeden 'Quadratmeter dieser Schöpfung' ausgedehnt hat. In evangelikalen Kreisen begegnen wir diesem Typ immer dann, wenn der Ruf laut wird, als Christen in diese Gesellschaft 'hineinzuwirken', diese Gesellschaft durch das Evangelium zu verändern, oder die 'gesellschaftlichen Spähren' für Christus einzunehmen.


Somit lebt der 'Transformist' stärker in der Gegenwart als der 'Dualist', obwohl auch er die Spannung zwischen dem, was (schon) gut und was (noch) nicht gut ist, aushalten muss.

Der 'Transformist' sorgt sich weniger darum, lediglich das zu konservieren, was in der Schöpfung gegeben ist und weniger mit der reinen Vorbereitung auf das, was am Ende geben wird, sondern um die göttliche Möglichkeit einer gegenwärtigen Erneuerung. (Meine Übersetzung, Seite 195)

Das waren also die fünf Typen, wie Niebuhr sie erfasst hat. Und nach über siebzig Jahren bilden sie nach wie vor eine solide Gesprächsgrundlage, um über das so wichtige Thema 'Christ sein in dieser Welt' zu elaborieren.


In welchem Typ findest du dich am ehesten wieder?



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[1] Diese Ziel verfolgt z. B. die Stiftung Zukunft-CH: https://www.zukunft-ch.ch

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[2] Ein aktuelles Beispiel in diese Richtung nennt sich 'The Benedict Option'. Siehe das gleichnamige Buch von Rod Dreher.

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[3] So gehört es zum Selbstverständnis der EDU, dass "ihre Mitglieder ... Gottes Wort, die Bibel, als Massstab für ihr Reden und Handeln betrachten."

(https://www.edu-schweiz.ch/de/partei/portrait/leitbild.html)

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[4] Meine Erfahrung als Jugendlicher in einer Freikirche, in der notorisch betont wurde, dass wir unsere Energie und Ressourcen vor allem in die Kirche und nicht in ausser-kirchliche Initiativen 'verschwenden' sollen!

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[5] Vertreter dieser Richtung schauen gerne auf die 'Blütezeit' des Christentums zurück, als die Kirche als Mäzenin der grossen Künstler explizit 'christliche Kunstwerke' schaffen lies (Michelangelos Fresken in der Sixtinischen Kapelle oder Johann Sebastian Bach's sakrale Musik bilden Höhepunkte). Heute sind es eher all die christlichen Bands, die eine christliche Musik für einen christlichen Markt generieren.

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[6] So verstehe ich das Anliegen von Central Arts: https://centralarts.net/ueber-uns/

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